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MARATHON: Ich bin ein Held
24. März 2009, 22:00
Fortiter in re, suaviter in modo
Stark in der Sache, sanft in der Form.
Es ist geschafft! Heute war mein letzter Trainingstag vor Weeze. Fünf Tage Intervalltraining haben das Pensum zum Schluss abgerundet. Steil den Wald hinauf 5x100m im Schnelllauf und 5x100m bergauf im Sprint. Dies waren meine Sequenzen der letzten fünf Tagestrainings. Jetzt heisst es ausruhen, erholen und relaxen. Ich kann Euch sagen, es war eine starke Sache. Freude, Erleichterung und auch ein bisschen Stolz blüht in meinem Herzen. »
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19. März 2009, 18:33
Parata Sumus - Ich bin bereit!
9Tage vor dem grossen Ereignis fühl ich mich Top Fit. Das Langstreckentraining ist abgeschlossen es folgen jetzt noch fünf Tage Intervall und Steigerungstraining und dann wird gefaulenzt bis am Sonntag. Ich bin glücklich, dass ich mein Trainingssoll erfüllt habe. Ich stehe genau im Plan. Dabei muss ich sagen, dass ich einige Male am liebsten alles hingeworfen hätte. Wenn dir die Füsse und die Waden schmerzen, wie 1000 Stecknadeln darin wären, dan überlegst du dir zweimal - machst du freiwillig weiter. »
19. März 2009, 07:09
Wo bleibt der Speed? - Wo laufen sie denn?
Nach meinem legendären Greifenseelauf, gönnte ich mir einen Ruhetag. Dienst und Mittwoch war aber wieder laufen angesagt. Diese Woche auf der 10er Strecke. Nur nicht übertreiben! Doch es hatte es in sich, an diesen Tagen. Nicht nur, dass ich jetzt 40 Tage wie ein Profi trainiere - nein - dass mir immer noch alles weh tut. Aber Leiden gehört ja bekanntlich zu einem Kaltduscher. Irgendwie ist es schön Schmerzen zu spüren - da weiss man, was mant hat! »
15. März 2009, 19:50
Ich will Ruhm und Ehre
Das neuerliche Abenteuer des Marcel K.
Die ganze Welt sagt immer wieder - die Sportler, die besonders Marathon und Extremläufe laufen seien verrückt. Sind sie das wirklich? Es braucht eine Menge Mut und auch viel Training dazu, um solche Leistungen zu absolvieren und davor habe ich wenigstens grosse Achtung und Respekt. Ich bewundere auch immer wieder, wie die Läufer die Berge hochsprinten oder an Flachläufen ganz einfach die Sau raus lassen und speeden. Was hat dieses Laufen aber mit mir zu tun? Auch ich möchte einmal in meinem Leben die berühmte Sau rauslassen und über meinen Inneren Schweinehund Sieger werden. Ich möchte ganz einfach auch ein Held sein. So habe ich mich nachdem ich dazu verdammt wurde, entschlossen dem Schicksaal tief in die Augen zu schauen. Ich starte am 29. März 2009 zum berühmten Strongmanrun in Geeze Deutschland. »
15. März 2009, 19:49
Tage die man vergessen sollte!
Wer hat schon Spiegeleier unter den Füssen gehabt?
Eigentlich verliefen die letzten Tage recht friedlich. Ich entpuppte mich als fürchterlicher Schlechtwetterläufer, dem es nicht genug regnen konnte. Doch die letzten Tage hatte ich auch regelrecht Spiegeleier unter meinen Füssen. Ein blauer grosser Zehe und gleich daneben ein ebensolcher in dunkelviolletter Farbe. Das schmerzt - hat mich aber davon überzeugt, dass ich auf dem richtigen Weg bin - sozusagen, dass ich einer derer bin - die das Leiden im Walde nicht nur vom Hörensagen her kennen. Zweimal 10km und zwei! Ruhetage - mehr gabs nicht. »
10. März 2009, 21:26
Schlechtwetterläufer laufen länger!
Wetterglück hatte ich an den beiden letzten Trainingstagen nicht. So bin ich auf dem besten Wege ein echter Schlechtwetterläufer zu werden. Durch Schnee, Dreck und Match verliefen meine beiden letzten Trainings sehr verheissungsvoll. Obwohl ich am Montag noch grosse Mühe mit dem Nachsetzen zum sonntäglichen 13km Lauf hatte, fühlte ich mich heute wie ein junger Elch! »
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08. März 2009, 21:45
Es war ein Krampf und ich hab den Krampf
Nach meinem Ruhetag gab's heute die wohlverdiente 13km Runde. Ich muss gleich sagen, besser als vor dem Ruhetag ging's nicht. Und noch was - so gelitten nach dem Training habe ich noch nie, ich mag mich auch nie an solche Trainingsschmerzen in meiner Aktivzeit erinnern. »
07. März 2009, 20:06
Wädele wie Elefantenbeine!
Die letzten beiden Tage waren die Hölle. Ich habe nochmals auf meiner Ackerstrecke Geschwindigkeitstraining gemacht um endlich so zu rennen wie es sich gehört. Dass ist mir aber an den beiden Tagen so in die Beine gehauen, dass ich Waden wie aufgedunsene Pflaumen habe. Gestern habe ich mich richtig gequält über die Strecke. »
04. März 2009, 23:44
Au Weiha.........................
Heute ist doch der Teufel los. Eigentlich wollte ich diese Zeilen schon um halb neun schreiben, doch die Internet-verbindung ist bis um 23.15 ausgefallen. Dies hat aber nur mein Eingreifen aufs Netz und meine Mails betroffen, unsere Seite wird an einem sicheren Ort gehostet. Die grossen Massenprovider taugen für das nicht. So wurdet ihr um Stunden von den schmerzhaften Erlebnissen eines Laufpropheten ferngehalten. »
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03. März 2009, 09:57
Der kleine Unterschied - Der grosse Krampf!
Auch ein Held muss arbeiten. So gehen manchmal vorgenommene Aufgaben Flöten oder kommen anders. Aber es ist nicht so, wie ihr jetzt vielleicht denkt. Vor meinem Ruhetag kam der übliche Lauf und nach dem Ruhetag die Distanz. Leider konnte ich nicht das Seegeheimnis ergründen, da mein Chauffeur (ich fahre kein Auto - Chauffeur = Frau) den Fuss gebrochen hat und im Moment nur mit Backsteinen auf dem Gaspedal fahren kann. So wagte ich von meinem Haus der ungewöhnliche Weg ins "Gebirge". »
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27. Februar 2009, 12:28
Ich bin ein trauriger Held - Doch Indianer kennen keinen Schmerz!
Es ist nicht so, dass mich niemand unterstützt - im Gegenteil, ich habe viele aufmunternde Mails bekommen - jeden Tag und dass tut gut! Danke Euch! Doch ich bin auch ein sehr trauriger Held, weil gerade im nahen Umfeld meiner Bekannten, mir niemand so eine Leistung zutraut. Begriffen haben sie es nicht. Es ist doch ein Plausch - ein Rennen aus Freude - ein Rennen aus reiner Begeisterung. Ich nehme mich bestimmt nicht zu ernst und wenn ich durchfallen sollte (ich werde trainieren unter schmerzlichsten Bedingungen und bis zum Umfallen!!) dann ist es halt so. Es ist sicher schwer auf Ruhm und Ehre zu verzichten - doch ich muss alles akzeptieren. Ich habe aber dieses Ziel - möglichst gequält zu werden. Dies begreifen sie einfach nicht. »
25. Februar 2009, 08:22
Oh-Oh-Oh! Ich komme nicht vom Fleck!
Schrecklich! Ist es Euch auch schon so gegangen? Da willst du rennen und spürst bei jeder Bewegung, jeden Centimeter deines Körpers - als zögen ihn zwei Tonnen Blei in den Boden. Ich bringe kaum die Beine hoch und zu allem Elend schmerzen die auch noch so. Doch das positive daran ist, nur Helden haben wirklich Schmerzen - sie müssen leiden. Darum bin ich schlussendlich froh, dass es so ist! Ich bin eben ein Held - ein wahrer Held! »
21. Februar 2009, 21:01
Es leuchtet gelb an meinen Füssen - es tut wohl und lässt Dich grüssen!
Heute Morgen sind mit der Post meine Schuhe gekommen. Skeptisch habe ich sie betrachtet und dann......Wauuuuuuuuu! Die Laufschuhe von Brooks ( Mein Modell Cascadia 4) ist eine Bombe. Auspacken - anziehen - laufen. Die Laufschuhe sitzen mir wie angegossen an den Füssen. Ich mit meinen riesigen Plattfüssen und Schuhgrösse 45 - bin einfach nur Happy!! Der Cascadia ist ganz einfach der Trailschuh des Jahrhunderts - ehrlich. Am gleichen Tag habe ich ihn ausprobiert und bin 8,6 km gelaufen - wunderbar - einfach phänomenal! »
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21. Februar 2009, 09:59
Helden leben einfach! (länger)
Es ist nicht einfach ein Held zu sein. Training, Schwitzen und Schnaufen sind doch schon genug Mühen. Doch für wahre Helden, haben viele Menschen nur Spötteleien und Hohn über. Dass schaffst du doch nie - du bist zu faul - zu dick - dafür muss man jahrelang trainieren und geh lieber in den Turnverein, dass ist das wahre Leben eines Helden. Schmach und Niedertracht. Wenn ich nicht schon genug Leiden müsste. »
17. Februar 2009, 15:18
Ich laufe, laufe, laufe, ..........ich laufe durch die Zeit!
11 Tage schrecklichen Trainings habe ich jetzt hinter mir. Ja, es geht besser mit dem rennen und ich fühle selbst auch gesundheitlich besser. Doch wie machen dass alle die Marathonläufer? Die, die das ganze Jahr über all die schönen Bergläufe machen? Ich habe richtig grossen Respekt von all den Menschen bekommen, die solche grossartige Erlebnis vorzeigen können. Es ist einfach wunderbar, dass es Euch gibt! »
15. Februar 2009, 22:24
Durch die Nacht in Schnee und Wind
Nachttraining
Laufen ist schön. Besonders liebe ich es nachts. Da ist so alles ruhig und der Mond leuchtet so schön in den Schnee. Sternenhimmel - eine Oase der Ruhe. Nur Tripp - Trapp...... und neben mir läuft Larry. Ich möchte wissen was dieses Hundchen denkt, dass es auf einmal so viel rennen kann. »
15. Februar 2009, 14:10
Schnee- und anderes Latschen
Das Abenteuer im Acker der Weisheit! - Wahrheit?
Schneefälle machen mein Trainingsgelände zur Laufhölle. Drei - Viertel der Laufstrecke sind unter einer 40cm dicken Schneeschicht. Das kostet bei jedem Laufmeeting enorm Kraft und Saft. Woher aber nehmen und geben? Mein Acker der Weisheit wird langsam aber sicher zum Acker der Wahrheit. »
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15. Februar 2009, 14:09
Dicke Waden, harte Schultern
Es tut weh - oh je!!!
Ich muss gestehen es tut mehr als weh! Wieso mir allerdings die Schultern so schmerzen weiss ich nicht. Die Waden sind so hart wie Zementsäcke und mein Wille wird auf die Probe gestellt. Verdammt hart - dieses Training. »
12. Februar 2009, 17:05
Fit durch den Schnee!
Schneekriechen - was gibt's schöneres. Nun sammle ich meine ersten Boden-Erfahrungen. Der heutige Neuschnee kam da wie gerufen. Herrlich!! Dass ist meine Welt, mein Gelände, meine Freude! Und mir ist jetzt wirklich zum Laufen. Welch herrliches Gelände, einfach wunderbar. »
12. Februar 2009, 05:35
Stechender Rücken und schmerzende Waden
Schon mal mit dich aufgeblasenen Waden gerannt? Heute war ein ganz schlimmer Tag. Die fünf Kilometer durchs Gelände forderten viel Zähnebeissen (knirschen) und eine Portion ich will - ich kann. Doch gemacht ist gemacht. Mein Kilometerzähler nimmt mit Zahlen langsam Form an. Ob meine Form allerdings bald kommt, dass steht noch in den Sternen. »
10. Februar 2009, 23:53
Fliegende Aeste - tanzende Bäume!
Das Unwetter tobt im Urwald!
Wer's wagt gewinnt! Wer's nochmal wagt bekommt es mit fliegenden Aesten und tanzenden Bäumen zu tun. Das erste Dreck- und Haldentraining viel buchstäblich den fliegenden Aesten zum Opfer. Jedenfalls zog ich es vor, nach vier Angriffen aus verschiedenen Seiten - mich aus dem schönen Tannenwald zu entfliehen. Der Wald war mir heute nicht gut gesinnt, den zum Schluss warf er mir noch ein mit Dornen bestücktes Gebüsch nach. So fand das alltägliche Training wieder auf der Hochleistungsstrecke meines Ackergeländes statt. »
09. Februar 2009, 18:47
Wie in der Wüste - der Schneewüste!
Ich nehme das Glück in die Hand!!
Noch frohen Mutes und voll Motivation bin ich heute Morgen aufgestanden. Zuerst die Arbeit und dann das Vergnügen. Nach den wichtigsten Geschäften gings zur Sache. Kraftraining, Meditation und Konzentration. Aber bereits beim Hantelnheben, plagten mich seltsam beklemmende Gefühle in der Arm- und Wadengegend. »
08. Februar 2009, 20:10
Schnee und nasse Füsse!
Schnee verwandelte mein Trainingsgelände in dir richtige Form für den Strongmanrun. Tiefer Boden mit viel Wasser und Schlamm hielten meine Füsse bei jedem Tritt fest. So war es wie auf Kleber zu laufen. »
07. Februar 2009, 18:30
Kuhfladen statt Biberfladen
Mit erstklassigem Biberfladen Rezept
Schlechtes Wetter mit Sturm und Regen taten heute ihres dazu. Schlechte Sicht, tiefer Boden und....Kuhfladen. Wer drinn steht überlegt zuerst - was war das? Platsch und ein fürchterlicher Geruch. Und wer sagt da ich quäle mich nicht. Für einen angehende Läufer findet niemand lobenswerte Worte. Höchsten - interessanter Laufstiel oder schnelles gehen? Motivation wie sie sich gehört - oder? »
06. Februar 2009, 19:22
Heute ist ein grosser Tag
Das Ziel vor Augen - das Glück im Rucksack!
Heute ist wahrlich ein grosser Tag. Heute beginnen für mich die 50 grauenvollen Tage der Wahrheit. Der wirklichen Wahrheit. Ich bin ein Held und habe mich für ein grenzenloses Abenteuer, für den Strongmanrun entschieden. Ich bin mir auch sicher, ich will es schaffen. Das Problem im Moment sind einfach meine Daten. Die Daten der bitteren Wahrheit. Auf Deutsch:"Im Moment bin ich einfach zu fett, zu unbeweglich und meistens auch zu faul. Das Einzige, was ich dieses Jahr bewegt habe ist mein Bleistift und mein Lapdop. Das wird sich ab heute ändern - wetten? Ab heute Freitag, den 6. Februar wird die Sau so richtig raus- gelassen. »
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