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15. Dezember 2008, 14:33
Chuänagäl und roti Pfusbäggli!
28'000 schnälli Bei am 32stä Zürcher Silvesterlauf
Zürich's Kinderschar ist auch dieses Jahr zusammen mit den Erwachsenen durch die Stadt gerannt. Über 30.000 Zuschauer und eine Top-Stimmung, liessen manches Tränlein einfrieren, denn schon bald wurde wieder herzlich gelacht. Trotzdem, es war eine "Sau Kälte" und auch als Läufer, brauchte es lange bis man einigermassen warm hatte. Die Stimmung mitten im Stadtzentrum entschädigte aber für alles.
Zürich (ady) Rund 35 000 Zuschauer sorgten entlang der Strecke für hervorragende Stimmung. Sie motivierten die Läuferinnen und Läufer der 29 Kategorien bis lange nach Einbruch der Dunkelheit. 14 221 Läuferinnen und Läufer haben am 32. Silvesterlauf begeistert mitgemacht. Begeistert waren nicht nur Läufer und Zuschauer, sondern auch die Organisatoren. «Es war ein toller Silvesterlauf, ohne nennenswerte Zwischenfälle. Ein Erlebnis für alle. Genauso, wie wir uns das wünschen», bilanzierte Bruno Lafranchi zufrieden, OK-Präsident des Zürcher Silvesterlaufes.
Der Silvesterlauf ist vor allem ein Lauf für Familie und die Kinder
Auch wenn Röthlin und Co. um die Wette buhlten, war dies eher Nebensache. Den Kindern gefiel es auch ohne Weltrekorde. Mit Mami und Papi um die Wette zu rennen gibt den auch viel her. Eine Riesensache war es ein für allemal. Und wenn da die kleinsten mehr getragen wurden als sie gerannt waren, so war es auch für sie ein Riesenplausch. Weihnächtliches Vorspiel, dass tief in die Herzen geht.
Fischer und Röthlin bei der Elite
Sabine Fischer und Viktor Röthlin gewinnen den Silvesterlauf deutlich. Angéline Flückiger-Joly und Philipp Bandi holen sich den Gesamtsieg des Post-Cup.
14 221 Läuferinnen und Läufern freuten sich über das trockene und kühle Wetter. Es ermöglichte einen spannenden und schnellen Silvesterlauf. Auch die Zuschauerinnen
und Zuschauer genossen den sonnigen Tag und trieben die Athleten zu Höchstleistungen an.
Glanzvoller Sieg von Röthlin und Fischer Viktor Röthlin kontrollierte das Rennen von Anfang an, lief immer vor dem Kenianer Tuei Hosea und dem Eritreer Simon Tesfay. Die Post-Cup-Läufer Philipp Bandi und Jérôme Schaffner vermochten Röthlin nicht zu bedrängen. Im Schlussspurt gegen Hosea spielte er seine Stärke aus und gewann souverän. «Dieser Sieg ist der perfekte Abschluss meines bisher besten Jahres und motiviert mich enorm für die Vorbereitung auf die nächste Saison mit dem London Marathon als erstem Höhepunkt», sagte Viktor Röthlin.
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