Donnerstag, 24. Mai 2012, 06:44:40 Uhr

30. Oktober 2010, 21:11

Halloween Party!

Das Grauen hat einen Namen - ?

Am 31. Oktober ist Halloween. Immer in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November findet das unheimliche Fest statt. Helloween ist ursprünglich ein keltisches Fest. Die Kelten haben dieses Fest begründet und es zu grosser Popularität geführt. Irrtümlich meinen wir Europäer immer, Halloween sei ein amerikansiches Fest, dabei haben die Amerikaner das Fest nur vor uns Festlandeuropäer aufgegriffen und leider in den Traditionen total verändert. Der Brauch der Kelten wurde damals von den christlichen Kirchen als All Hallowed Evening übernommen (später verkürzt zu Hallowe'en) und der 1. November zu Allerheiligen erklärt. Was also vor Jahrtausenden bei den Kelten als Samhain seinen Anfang genommen hat, kehrt nun, in den USA zu Halloween gewandelt, wieder nach Europa zurück.

Brüttisellen, 30.10.10 Red. (mk) Halloween von Marcel

Draussen ist es dunkel nur im Haus brennt Licht
niemand getraut sich - denn dort ist ein Bösewicht,
Wie sieht er nur aus, was hat er wohl vor,
es rüttelt und schüttelt am goldenen Eingangstor.
Ist es die Helmine ohne Kopf
oder ist es Herbert im Blumentopf,
Mir ist unheimlich heut zu Mut!
Im Dunkel leuchten zwei Augen wie feuernde Glut -
Viel mehr seh ich nicht, doch es wird immer kälter
das Licht geht aus - im Haus - und rot läufts hinunter-
am Geländer.

Draussen eilen vier Menschen vorbei,
sie tragen einen Sarg auf dem liegt ein Geweih
sie rennen schnell, hinunter zum Quai
und werfen das Grauen an Schiffen vorbei,
ins Wasser der schäumenden Brandung in der Bucht,
es knallt und hallt - wer ist wohl der Schuft?
Sie kommen wieder ganz langsam und still
unter den armen den abgerissenen Kopf vom Krokodil,
Es tönt schauerlich kalt und laut,
ein Schrei - ein Knall die Männer machen halt,
Der Wind bäumt sich auf - die Blätter fallen
durchs Gebüsch grinst eine Fratze mit Krallen.
Ist es die Hexe, die fliegt mit dem Wind
oder ist es des Nachbarn so schreckliches Kind?
Ich glaube es ist der Lehrer oh Schreck,
er bringt noch ein paar Kostüme -
wir müssen nun weg.

Ein paar Ergänzungen zum Halloween

Halloween: Samhain / Sam-Fuin
Aus das Online Magazin von Werner Hofer.

Sommerende
Die Geschichte

Der Vorläufer von Halloween wurde auf Irland schon vor 5000 Jahren gefeiert und zählt zu den ältesten Festtagen der Menschheit. Der 31. Oktober - der Halloweentag, markiert das Ende des Jahres.

Samhain (ausgesprochen etwa wie 'Sa-un' oder Sa-u-in ) soll sich in einer Deutung von 'sam-fuin' ableiten und das heisst Sommers-Ende. Das keltische Jahr beschränkte sich auf die Jahreszeiten Sommer und Winter und zu Samhain endete das alte und begann das neue Jahr. Deshalb kommt Samhain auch mehr Bedeutung zu, als dem Sommeranfang (Beltane, das nächstwichtige Fest).

Zum Zeitpunkt Samhain sollte alles abgeschlossen sein, was es an Aktivitäten in der Landwirtschaft gegeben hat. Und es war auch der Abend, an dem die häusliche Gemeinschaft der Großfamilie wieder komplett zusammensitzen konnte. Nicht zuletzt dieses Beisammensein war Anstoß für eine Feier und für zahlreiches Zeremoniell.

Die Samhain-Orakel

Aufgrund des Jahresbeginnes hatten die Prophezie und diverse Orakel am Abend des Samhain Hochkonjunktur. Nun, da alle - von diversen Aussendiensten in der Landwirtschaft zurückgekehrt - erstmals seit langem wieder in Ruhe beisammen waren und ein halbes Jahr häusliche Gemeinschaft bevorstand, galt das Interesse natürlich dem sozialen Zusammenleben. Und den dazugehörigen Highlights: Heirat, Reisen, Wohlergehen, Tod.

Also wurde versucht herauszufinden, wem was bevorstehen sollte.

Vor allem die Frage der Vermählungen beherrschte die Wissbegier, deshalb gab es auch zahlreiche Methoden, dies herauszufinden (oder auch zu lancieren). Heute noch (spielerisch?) gepflogen ist der Ring im Kuchen (barmbrack). Wer den eingebackenen Ring in seinem Stück fand, dem sollte unweigerlich Zweisamkeit bevorstehen.
Haselnüsse und Getreidekörner wurden als befähigt angesehen, über die Zukunft einer Verbindung Bescheid zu wissen: Wurden zwei davon in's Feuer gelegt, so galt es zu hoffen, dass sie ganz einfach verbrannten - das versprach Bestand für die Ehe. Sprang hingegen eines aus dem Feuer, dann sollte einer der Partner untreu werden.

Da man damals derartige Orakel und Prophezeiungen ernstzunehmen pflegte, sie geradezu als Auftrag empfand, lässt sich annehmen, dass sich die meisten (zumindest die leichter machbaren) auch tatsächlich erfüllten.
Für die geweissagten Eheschließungen gab es dann noch gewissermaßen eine Bedenkzeit von einem halben Jahr, geheiratet wurde üblicherweise ein halbes Jahr später zu Beltane - man sprach dem Frühjahrsfest mehr Fruchtbarkeit zu.

Die Rückkehr der Toten

Samhain stand aber nebst mehr oder weniger spielerischem
Halloween von Marcel

Brauchtum noch unter einem zweiten Zeichen: Einem gewissen Bruch im Zeitengefüge.

Dem (ein halbes Jahr dauernden) Tag sollte nun die Periode der Nacht folgen. Und da waren die Wände zu anderen Welten besonders dünn, weil das alte Jahr zu Einbruch der Dunkelheit endete und das neue mit dem nächsten Tagesanbruch begann - die dazwischen liegende Nacht war somit ein Freiraum.

Man glaubte, dass die Toten an diesem Abend die Erlaubnis hätten, an den Ort ihres früheren Lebens zurückzukehren. Und da es sich aufgrunddessen natürlich größtenteils um hochverehrte Ahnen handelte, standen die Lebenden dem Ereignis mit etwas gemischten Gefühlen gegenüber - mit Achtung und mit Scheu.

Grundsätzlich hatten die Kelten ein recht unbefangenes Verhältnis zum Tod - man fürchtete weder das Sterben noch die Verstorbenen, aber da viel Unerklärliches damit verbunden war, blieb doch eine gewisse Zurückhaltung.

Solcherart wurden auch aus zweierlei Gründen Speisen und Getränke für die Besucher aus der anderen Welt bereitgestellt: Zum einen wollte man die Toten, die sich hier versammelten, ehren und zum anderen versuchte man sie damit abzuhalten, irgendwelchen Schaden an Haus und Bewohnern anzurichten.

Eines wusste man in jedem Fall: die Toten sollten nicht mit Lebenden zusammentreffen - also begab man sich trotz des Festtages früh zu Bett, um die Stuben den Besuchern
zu überlassen. Und wer ein Geräusch hörte, ging dem besser nicht nach, denn nicht allzu selten waren Neugierige ganz einfach in den anderen Welten verschwunden. Verschwunden nicht deshalb, weil sie den Toten zum Opfer gefallen waren, sondern weil sie - begünstigt durch die Nähe der Verstorbenen - im brüchigen Zeitengefüge auf der falschen Seite gelandet waren ...

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Rezept: Abgehackte Hände! Zutaten: 1 Halbe Zitrone, 6 dl Milch, 1 Prise Salz, 100g Gries, 1 Päckle Vanillezucker, 80gr. Zucker, 1 Esslöffel Butter. Zubereitung: Zitrone, Milch und Salz aufkochen, unter Rühren langsam den Gries einlaufen lassen. Auf kleinstem Feuer unter häufigem Rühren 12-15 Minuten aufquellen lassen. Die Pfanne vom Herd nehmen, Zitronenschale dünn abreiben, Vanillezucker, Zucker, Butter und Zitronenschale untermischen. Gummihandschuh - (schauen dass keine Luft im Handschuh ist, mit dem Gries füllen. Mit Schnur zubinden und über Nacht im Gefrierschrank übernachten lassen. Am Morgen Handschuh entfernen und mit Erdnüssen oder Traubenbeeren Fingernägel aufstecken. 200gr. Himbeeren, drei Vanillezucker aufkochen und mit Gabel zerdrücken und um die Hand giessen. Servieren.

Rezept Kuchen: Zutaten: 150gr. Butter, 300gr. Zucker, 1 Päckli Vanillezucker, 3 Eier, 75gr. Haselnüsse, 125gr. Schokopulver, 1 1/2 dl Milch, 300gr. Mehl, 1 Päckli Backpuler, 1 Prise Salz. Zubereitung: Butter in erwärmter Schüssel weich werden lassen, 300gr. Zucker, Vanillezucker und Eier beigeben und schaumig rühren. Haselnüsse, Schokopulver und Milch zufügen. Gut Mischen!! Mehl, Backpulver und Salz mischen zur gerührten Masse sieben, darunter ziehen und in eine gut gefettete Springform füllen. 45-50 Min. bei 200° backen. Guss: 300 gr. Puderzucker, 4 Esslöffel Wasser, 4 Esslöffel Schokopulver - zusammen glatt rühren - über den Kuchen verteilen. Litschifrüchte aus der Büchse, Traubenbeeren blau oder grün für die Augen, Banane für die Nase und Hörner. Mund Mandarinen, Zähne Litschifrüchte. Himbeersaft fürs Blut.Maronnen gekocht für Augenbrauen. Servieren. Diese Torte eignet sich auch gut für Tortenschlachten!!!Gruselig servieren.

Rezept für Särge: Milchschnitten kaufen. Zurechtschneiden und mit Kreuz dekorieren.