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12. Oktober 2010, 18:29

„Tumprivler“ sind in Bewegung - Transviamala 2010

- und setzen den ersten Baustein

Acht Tage vor dem „Transviamala“ hat die organisierende US Tumpriv am Samstag ihr diesjähriges Schwerpunktthema lanciert. Im Rahmen des Projekts „Muvimaint Bavregn“ (Bewegungsnetz Beverin) wurde der Weg für die „Rundtour Libi“ geräumt. ***Titelbild: Sie setzen „Muvimaint Bavregn“ in Bewegung: Beni Michael (Projektleiter Wegräumung), Daniel Camenisch (Präsident US Tumpriv), Steafan Michael (OK-Präsident „Transviamala“) und Remo Kellenberger (Geschäftsführer Naturpark Beverin/von rechts) posieren auf Dumagns, dem Ausgangspunkt der Wegräumung auf der „Rundtour Libi“.

Brüttisellen, 12.10.10 - Red. (mk) Von Anita Fuchs (Text) und Thomas Häusermann (Bilder)

Donat. – Die Szenerie zu Beginn der ehrenamtlichen Wegräumung auf dem Abschnitt von der Maiensäss-Siedlung Dumagns (1812 m ü.M.) bis nach Donat (Cadagn/950 m ü.M.) hätte nicht besser zum Thema passen können. Just als rund 40 Angehörige der initiativen Uniùn da Sport (US) Tumpriv gruppenweise Räumungs- und Anpassungsarbeiten an bestehenden Wegen verrichten, trotteten etwa 20 Kühe gemächlich an ihnen vorbei ins Tal. „Mit dem Ausbau des Langsamverkehrs im Naturpark Beverin, von dem Wanderer, Läufer, (Nordic-)Walker und Biker in gleichem Masse profitieren sollen, nehmen wir selbstverständlich Rücksicht auf die Landwirtschaft“, sagte das „Transviamala“-OK-Mitglied Beni Michael beim Beobachten der Herde. Der Schamser hatte die Wegräumung akribisch geplant und sämtliche benötigten Baumaschinen und Werkzeuge besorgt.

Fun-, Kultur- und Abenteuerwege

Mit Motorsensen, Schaufeln, Pickeln, Rechen, Gerteln, Schlegeln, Astscheren und Motorsägen in der Hand, waren die „Tumprivler“ – unter ihnen der Grossrat Gian Michael sowie der Skirennfahrer Jonas Fravi – selber den ganzen Tag in Bewegung. Unterstützung erhielten sie von Remo Kellenberger, dem Geschäftsführer des Naturparks Beverin. Vom umfassenden Projekt „Muvimaint Bavregn“, das unter der Bezeichnung „neue Wege auf alten Pfaden“ steht, hatte er sich von Anfang an begeistert gezeigt. Er verriet den motivierten und emsig arbeitenden Sportlern sogar, „dass wir die `Transviamala`-Wegpyramide auch für die Regionen Ferrera, Safien, Sufers und Tschappina verwenden“.

Die dreistufige Wegpyramide beinhaltet in der Basis Fun- und Genusswege im Tal, auf der zweiten Ebene Kulturwege zwischen den Dörfern sowie zuoberst Abenteuer- und Erlebniswege von Alp zu Alp. Die Wegräumung am Schamserberg erfolgte auf allen drei Höhenstufen. Das „Transviamala“-OK erstellt nun gemeinsam mit Viamala Ferien von der rund 20 Kilometer langen und mit mehr als 1200 Höhenmetern gespickten „Rundtour Libi“ eine GPS-Route, die demnächst unter Transviamala abrufbar ist. „Sie genügt den Ansprüchen von ambitionierten Bikern und Laufsportlern in vielfacher Hinsicht“, so Daniel Camenisch, der Präsident der US Tumpriv.

Weitere attraktive Sportmöglichkeiten

Begeistert zeigte sich am Samstag Steafan Michael, der während der Wegräumung punktuell koordinierte. „Mit dem diesjährigen Schwerpunktthema möchten wir den Teilnehmenden am transviamala run & walking vor Augen führen, dass es abseits der `Transviamala`-Strecke weitere attraktive und vielfältige Bewegungsmöglichkeiten im Naturpark Beverin gibt“, erklärte der OK-Präsident des am Sonntag zum neunten Mal stattfindenden Erlebnislaufes. Glücklich über die „grandiose Arena“ sind auch die anderen „Tumprivler“, insbesondere der für die Wegräumung Hauptverantwortliche Beni Michael. Nach dem Ende des intensiven und unentgeltlichen Arbeitseinsatzes sprach er von einer „überaus gelungenen Aktion“. Zufrieden dürften auch die Kühe sein, wenn sie im nächsten Frühsommer wieder auf dem von der US Tumpriv ausgebauten Wegstück nach Dumagns und von dort aus weiter auf die Alp dürfen.

Leserkommentare (0) »

Schuften und arbeiten!

....und Baggern.....

...."böse" Hände....

....und einfach weiter so......

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