- Archive 08-11
- News 2011
- Volksläufe 2011
- Marathon 2011
- Extremläufe 2011
- Interview
- Homestorys
- Neue Produkte - Gesundheit-Fitness
- Freizeitvergnügen Laufen
- Wir stellen vor
- Gesundheit
- Pro Fit
- Laryssa Lenz
- Volksläufe
- Chlauslauf Härkingen 2010
- Transviamala 2010
- Emmenlauf 2010
- Aegeriseelauf 2010
- Grenchenberglauf 2010
- Frauenlauf 2010 Bern
- Gempenlauf
- GP BERN 2010
- Flughafenlauf Zürich Airport 2010
- Tüfelsschlucht Berglauf 2010
- Rhylauf Oberriet SG
- Kerzers Lauf 2010
- WALK & RUN IN ENGELBERG
- Bremgarten Reusslauf
- Leimentaler Langstreckenlauf 2010
- Gelungene Laufpremiere am Swiss Snow Walk & Run
- Marathon
- Extremläufe
- Der Kommentar 2010
- Marathon Magazin 2009
- Laufkalender 2010
- Reportagen 2009
- Volksläufe 2009
- Extreme Läufe
- Ich bin ein Held
- Marathonwahl 2009
- NEWS 2009
- News
- Resultate
- Marathon Geschichten
- Walking
- Vorschau 2009
- Marathon Magazin 2008
- Der schönste Lauf
- Reportagen 2008
- Volksläufe 2008
- Artikel Marathon 2008
- Ernährung
- Vorschau 2008
- Marathonwahl 2008
- Die schönsten Marathons 06-08
- Marathon Magazin 06-08










07. Juli 2010, 22:22
Hinauf ins Glück zum Grenchenberg
Der Grenchenberglauf in höchster Vollendung!
Fast 500 Läuferinnen und Läufer nahmen die 12 km mit rund 800 m Höhendifferenz und Temperaturen an der Schmerzensgrenze (heisses Wetter) in Angriff. Der Preis war heute für jeden Sportler besonders hoch. Dicke Luft, Schweiss und schneller Atem waren die ständigen Begleiter auf den 12 beschwerlichen Kilometern zum Ziel. Auf einem im oberen Streckenteil neuen Wegabschnitt, durfte man auf interessanten neuen Wegen zum Ziel in Untergrenchenberg auf 1300 m/ü M. rennen. Auch wenn der Ausblick auf den letzten Metern vom Waldrand aus erschreckend steil aussah, war es ein mehr als gelungener Finish, der wahre Freude machte. Eine ausgelassene Laufstimmung und ein grossartiges Publikum links und rechts des Weges sorgten für das gute Laufgefühl. Die Organisation war Top und excellent. Der Grenchenberglauf gehört damit zu den wahren Highlights der diesjährigen Laufsaison.
Grenchen, 4.7.10 MK/Ak (mk) Zum elften Mal standen viele Freizeitsportler am Start des Grenchenberglaufes und es waren heute nicht Wenige, die dass volle Soll dieses aussergewöhnlichen Lauferlebnisses wieder geniessen wollten.
Der Lauf, der von der Stadt Grenchen hinauf auf das Hochplateau des Grenchenberges führte, hatte dieses Jahr eine Neuerung, die bereits jetzt schon bei den Sportlern auf gute Resonanz traf. Der letzte Streckenabschnitt ist absolut neu! Der Grenchenberglauf, der für jeden einzelnen Freizeitsportler eine grosse Herausforderung ist, brachte auch dieses Jahr fünfhundert gutgelaunte Läufer auf die Startlinie.
Wussten Sie wie schön der Jura ist?
Der Grenchenberg wird durch die Kantone Solothurn und Bern geteilt. Der höchste Punkt auf dem Juraplateau ist 1450m und das Ziel in Untergrenchenberg ist immer noch 1300 m.ü. M gelegen. Der Streckenverlauf ist abwechslungsreich, ja einmalig, geht durch herrliche Wälder, wo vor 250 Jahren noch echte Bären lebten. Ganz tief unten im Berg drinn, verläuft der Eisenbahntunnel der Verbindung Grenchen - Moutier. Hier oben in Grenchenberg auf 1300 m.ü. M. sieht man über das ganze Mittelland. Das Gebiet ist ein regelrechtes Wandergebiet mit hunderten von Wanderwegen und phantastischen Ausblicken.
Der Rennverlauf
Bei den Elite Männern gab es am heutigen Sonntag einen Start-Zielsieg durch den bekannten Bergläufer Hansruedi Mathys, der schon so manche Bergschlacht für sich entscheiden konnte. Meistens kommt er alleine oben im Ziel an. Dies war auch heute so. Bis km 4 war sein Bruder Christian sein Begleiter, doch auf dem kurzen Teerstück wo der Lauf für einige Meter auf die Strasse weichen muss, musste der zweite Mathys abreissen lassen. Hansruedi Mathys baute von km 4 dem Cadoltsch-Stein bis zum Wäsmeli kontinuierlich seinen Vorsprung auf seinen älteren Bruder aus um im steilsten Stück bei km 8-8.7 noch mehr zuzulegen und sich so den Weg zum Sieg zu ebnen. Eine Sonder-vorstellung des schnellen Bergläufers aus Buetigen BE, besiegelte den Mathys Sonntag. Christian Mathys musste auf den letzten hundert steilen Metern zwar nochmals auf die Zähne beissen, so regelrecht um seinen zweiten Platz kämpfen, um den aufkommenden Andi Herzig aus Liestal nicht noch aufschliessen oder gar an sich vorbeiziehen zu lassen.
Rangliste
1 Mathys Hansruedi 83 3263 Büetigen ( 1) :55.39
2 Mathys Christian 87 3263 Büetigen ( 3) :57.01 :01.21
3 Herzig Andi 82 4410 Liestal ( 337) :57.17 :01.38
4 Zwahlen Roland 77 3628 Uttigen ( 364) :59.08 :03.29
5 Bigler Markus 79 3082 Schlosswil ( 26) 1:01.46 :06.07
Exploit im Feld der M60
Der Rickenbacher Toni Stocker machte ein tolles Rennen. Er gewann überlegen die Kategorie der M60 Männer und distanzierte den Zweiten, Ernst Buess aus Zeglingen um über zwei Minuten.
M60
1 Stocker Toni 48 4613 Rickenbach ( 207) 1:15.18
2 Buess Ernst 50 4495 Zeglingen ( 369) 1:17.36 :02.17
3 Buess Gustav 47 4452 Itingen ( 370) 1:18.09 :02.50
Jaun im Schuss bei den Frauen
Bei den Frauen siegte überlegen die ehemalige Eliteläuferin Karin Jauch aus Därlingen. Sie distanzierte ihre jüngeren Kolleginnen mit Bravour. In einer Zeit von 1:08.44 liess sie die Tageszweite und jüngere Konkurrentin aus der Elite, Valérie Suter aus Olten um 49 Sekunden hinter sich. Die bekannte Läuferin Maya Chollet aus Basel wurde Gesamtdritte und zweite bei den F 20.
M40
1 Jaun Karin 69 3707 Därligen ( 349) 1:08.44 (Tagessiegerin)
1 Suter Valérie 76 4600 Olten ( 213) 1:09.23
2 Chollet Maya 87 4055 Basel ( 333) 1:09.40 :00.17
3 Amiet Tanja 76 4528 Zuchwil ( 258) 1:09.48 :00.25
Alle Resultate im PDF unten
Distanz:
Hauptlauf:
12 km
Walking/Nordic Walking:
7.4 km und 12 km
Hauptlauf:
800 m
Walking/Nordic Walking:
180 m und 800 m
Wandertipp für Läufer und Wanderer
Für Läufer und Freizeitsportler genau der richtige Ort um sich in Laufstimmung zu halten. Für Wander aber auch Lauffreeks sei hier noch eine kleine Einlage mit einer wunderschönen Tour auf dem vorderen Juraplateau erwähnt:
Der Höhenweg vom Grenchenberg über den Romontberg, durch die Taubenlochschlucht und dann bis nach Biel, gehört zur Classic auf den Jurarouten. Die Aussicht hier oben ist umwerfend, wenn nicht gerade phänomenal. Dies ändert sich auf der gesamten Route auch nicht. Fürs leibliche Wohl und den Durst ist ja schon auf dem Grenchenberg beste Gelegenheit vorhanden. Auf dem Romontberg wartet aber der absolute "Gipfel" auf die Wanderer. Riesenportionen zu günstigen Preisen und allerlei Köstlichkeiten werden hier oben serviert. Der Abschluss durch die imposante Traubenlochschlucht lässt jedem noch für ein paar Momente den Atem stocken. Besonders wenn es geregnet hat, ist die Wanderung durch die Schlucht der Hammer.
Startort: Busstation Unterer Grenchenberg
Zielort: Bushaltestelle Taubenloch in Biel-Bözingen
Verpflegung: Bushaltestelle Taubenloch in Biel-Bözingen
Übernachtung: Hotels in Grenchen, Plagne, Biel
Wanderzeit: 4 Std.
Höhendifferenz: ca. 100 m Aufstieg und ca. 850 m Abstieg
Anforderungen: Kondition: leicht
Technik: leicht
Jahreszeit: Mai bis Oktober
Panorama: grandios
Achtung bitte die Busfahrpläne zum Grenchenberg beachten.
Marcel Krebs - Fotos Marcel und Andrea Krebs
Rangliste Grenchenberglauf (
Pdf, 287 kB)
Leserkommentare (0) »


Die Siegerin bei den Frauen Karin Jaun.

Der Tagessieger Hansruedi Mathys.





Der M60 Sieger Toni Stocker aus Rickenbach.


Weitere Bilder: [ 1 - 10 ] [ 11 - 20 ] [ 21 - 30 ] [ 31 - 40 ] [ 41 - 50 ] [ 51 - 60 ] [ 61 - 62 ]


