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11. März 2010, 23:58
Zoom - Entferne das (Dein) Problem
Ich habe auf
die letzten Übungen und Vorgaben viele Mails und Briefe bekommen. In einigen war die Meinung vertreten, man kann doch nicht nur durch psychische Veränderung einen Lauf gewinnen. Da muss ich dem Schreiber recht geben. Das Training und die Fitness kann ich Dir nicht einfach so vermitteln. Die musst Du Dir selber erarbeiten. Ich kann Dir aber Möglichkeiten zeigen, unnötige psychische Belastungen zu meistern und sie zu positiven Gedanken umformen. Ich kann Dir helfen Deine Hemmschwellen für Deinen Erfolg zu lockern und Dir helfen, dass Du Deinen Kopf frei bekommst. Dies ist mein Beitrag für Deinen Sport. Ich kann Dir versichern, wenn Du die Übungen machst und wirklich den Weg zum Ziel beschreitest, werden sich Deine Resultate enorm zum Guten steigern.
11.3.2010 Brüttisellen (mk) Heute möchten wir uns mit der Visualisierung und der Selbstwahrnehmung beschäftigen.
Übung
Material
Blei- und Buntstifte , Radierer, Anspitzer, Pastell- und Wachsmalkreiden, Eddings.
Einführung
Ein Teilbereich unseres Gehirns funtkioniert wie eine Kamera. Sie können mittels Einstellung ihre inneren Bilder nicht nur projizieren, sondern auch verkleinern und vergrössern. Diese Bilder entstehen durch positive oder negative Geschehen.
Du bist:
. Du bist der eigene Regisseur, Drehbuchautor und Kameramann zugleich.
. Due richtest die Kamera, den Fokus auf ein Geschehen, eine Sache.
. Du bist in der Lage zu zoomen. D.h. Du kannst am Objektiv verkleinern und vergrössern, die Entfernung einstellen.
. Du bestimmst alleine die Farbe des Bildes.
. Du bestimmst automatisch den Ton des Geschehens.
. Du übernimmst bewusst oder unbewusst die Verantwortung für das was du siehst, hörst, fühlst, schmeckst und riechst.
Jetzt schliesse bitte die Augen und denke jetzt an ein negatives Geschehen in Deinem sportliche Bereich, in einem Wettkampf, im Gespräch mit anderen etc. einfach ein unangenehmes Problem. Bereits bei diesem Gedanken taucht bei Dir bestimmt ein Bild auf. Richte jetzt Deine innere Kamera darauf. Zoome das Bild - verkleinere dieses Bild auf Fotopapiergrösse und schiebe es auf Knopfdruck auf die Seite. Wenn mehrere Bilder oder weitere Bilder erscheinen so positioniere diese nach ihrer Wertigkeit.
Du bist jetzt der Regisseur und bist in der Lage:
. zu vergrössern
. zu verkleineren
. die Farbauswahl zu treffen
. den Ton zu hören.
. die Tonlage zu verändern.
. Musik einzuspielen. usw.
Zeichne dieses Bild wenn Du alles so wie Du es willst eingestellt hast auf Dein Blatt.
Reflexion
. Wie gross hast Du das Problem zuerst gesehen?
. Ist Dir das Zoomen gelungen?
. Welche Farbe hast Du zuerst gesehen?
. Wie stark war die Farbintensität?
. Welche Worte hast Du dazu gehört?
. Welche Töne hast Du dazu wahrgenommen?
. Wie hast Du Dich gefühlt?
. Konntest Du Dein Problem verkleinern?
. Hast Du während der Übund aufgeführte Aspekte verändert?
. Wie fühlst Du Dich jetzt?
. Wie wirst Du in Zukunft dieses Problem betrachten?
. Wie wirst Du damit umgehen, wenn plötzlich dieses Problem im alltag gross erscheint?
. Was meinst Du, was der Auslöser sein kann?
. Welche Emotionen werden dabei ausgelöst?
. Wie willst Du Dich vor einer Grossaufnahme schützen?
. Welche Notfallstrategien sollen vorhanden sein?
2. Teil Mit der untenaufgeführten Musik oder einfach mit Deiner Lieblingsmusik durchführen.
Wie in der vorherigen Übung, nach der Visualisierung erfolgt die zeichnerische Darstellung des gezoomten Problems. Durch diese einfache Strategie, erfährst Du eine Gedankenverscchiebung und eine Verkleinerung, dadurch erfährst Du eine angenehme Erleichterung und eine Entspannung.
Visualisiere jetzt ein positives Gefühl des Geschehens. Es soll etwas sein, dass Dir Spass macht, etwas, dass Du mit Leidenschaft und Begeisterung ausführst.
. Zoome nun dieses Bild so gross Du kannst.
. Lass dieses Bild auf Dich wirken.
. Zeichne das positive Bild neben das Negative
Du bist jetzt wieder der Regisseur
und kannst das Bild:
. vergrösseren
. verkleineren
. die Farbauswahltreffen
. den Ton hören
. die Tonlage verändern
. Musik einspielen
Nun male das Bild
Reflexion
. Wie gross hast Du Dein Bild zuerst gesehen?
. Ist Dir das Zoomen gelungen?
. Welche Farben hast Du zuerst gesehen?
. Wie stark war die Farbintensität?
. Welche Worte hast Du gehört?
. Welche Töne hast Du wahrgenommen?
. Wie hast Du Dich gefühlt?
. Wolltest Du das Bild verkleinern?
. Hast Du während des Malens aufgeführte Aspekte verändert?
. Wie fühlst Du Dich jetzt?
. Wie wirst Du in Zukunft mit diesem Bild umgehen, wenn plötzlich Stress im sportlichen Bereich entsteht?
. Welche Emotionen werden dabei dann ausgelöst?
. Hast Du den Eindruck das Bild kreativ gestaltet lzu haben?
. Was war von Deiner Sicht aus der entscheidende Grund?
. Wie steht es mit der Farbauswahl?
. Gibt es Formunterschiede bei den Zeichnungen?
. Wie fühlst Du Dich jetzt?
. Was wirst Du in Zukunft tun, wenn plötzlich ein negatives Bild entsteht?
. Was wirst Du tun, wenn Dir im zweiten Schritt Dein positives Bild einfällt?
Musik
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