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11. Januar 2010, 13:23
Gelungene Laufpremiere am Swiss Snow Walk & Run
Die Premiere des Snow Run in Arosa hat am Samstag nicht nur die auf der Königsdistanz siegreichen Simone Niggli-Luder und Andy Sutz begeistert. Auch die Teilnehmer des gleichzeitig durchgeführten Snow Walk schienen zufrieden.
11.10.2010 Brüttisellen (mk) Von Anita Fuchs-Der Swiss Snow Walk & Run weckte bei OK-Präsident Daniel Durrer gemischte Gefühle. Einerseits sank die Teilnehmerzahl bei der sechsten Durchführung des Walking-Bewerbes mit 935 Gemeldeten erstmals unter die magische 1000-er-Grenze. Anderseits konnten die Erwartungen bei der Erstaustragung des Run-Wettkampfes mit 339 Frauen und Männern (wovon 57 mit den Schneeschuhen unterwegs waren) leicht übertroffen werden. Keine Frage also: Die Integration des Snow Run in den vormaligen Swiss Snow Walking Event hat sich gelohnt.
Speziell freute Durrer, dass es – dank des bestens durchdachten Startkonzeptes mit verschiedenen Blöcken – auf den drei Distanzen zu keinerlei gegenseitigen Beeinträchtigungen zwischen Walkern sowie Läufern kam und sich niemand ernsthaft verletzte. Aber auch, dass der Snow Run sowohl bei Spitzen- als auch bei Breitensportlern auf grosse Begeisterung stiess. Vertreten waren die Topläufer durch Simone Niggli-Luder (15-fache Orientierungslauf-Weltmeisterin), Andy Sutz (Duathlon-Europameister über die Kurzdistanz) und Jasmin Nunige (mehrmalige Gewinnerin des Swissalpine Marathon und des Graubünden Marathon).
„Schwierig, aber wunderschön“
Dass dieses Trio auf der Crazy Snow Distance, wie sich die Königsstrecke am Swiss Snow Walk & Run nennt, ganz vorne mitlaufen würde, konnte erwartet werden. Überrascht hat es indes mit seinen bravourösen Zeiten. Sutz beispielsweise benötigte für die anspruchsvollen 19,2 Kilometer und 695 Höhenmeter gerade einmal 1:35:43 Stunden. Niggli-Luder bewältigte den Kurs, dessen Kulminationspunkt die auf 2447 Metern gelegene Sattelhütte bildete, in 1:42:11; Nunige als zweitschnellste Frau benötigte lediglich 54 Sekunden länger.
„Die Strecke ist sehr schwierig, zum Laufen aber wunderschön“, fasste Sutz – stellvertretend für den Grossteil der Gestarteten – nach vollbrachter Leistung zusammen. Niggli-Luder ihrerseits schwärmte von der „hervorragenden Streckenpräparation“, der „traumhaften Bergwelt“ und der „perfekten Organisation“. Sie und die übrigen Teilnehmer der Crazy Snow Distance erlebten eine vielseitige Wetterpalette; zwar blieb es während des ganzen Wettkampfes trocken und kühl, je nach Höhenlage wechselten sich aber Wolken, Nebel und Sonne ab.
„Ein genialer Anlass“
„Der Snow Run stellt eine willkommene Abwechslung im Wintertraining dar“, so Nunige. Nicht sehr viel Zeit für den Sport bleibt gegenwärtig André Reithebuch, der als amtierender Mister Schweiz manche Termine wahrnehmen muss. Beim Swiss Snow Walk & Run mischte sich der Glarner, der schon mehrere Läufe absolvierte, unter die Long-Snow-Distance-Walker. „Das ist ein genialer Anlass“, schwärmte Reithebuch. Besonders angetan schien er von der ausgezeichneten Stimmung im Start-/Zielgelände und teilweise entlang der Strecke.
Einen wesentlichen Beitrag leisteten diesbezüglich die beiden Ostschweizer Guggenmusiken Tüüfner Südwörscht (Teufen) und Schlössli-Gugge (St. Gallen). Die Gruppe aus dem Appenzellerland bereitete Simone Niggli-Luder bei deren Zieleinlauf sogar einen besonderen Empfang: Sie spielte fürs Geburtstagskind „Happy Birthday“ und verstärkte dadurch dessen Lächeln. Die Schlössli-Gugge ihrerseits verlieh den Läufern und Walkern, welche die Long (12 Kilometer/310 Höhenmeter) respektive die Crazy Snow Distance (19,2/695) bestritten, zwischen der Tschuggenhütte und der Mittelstation LAW mit der fetzigen Musik einen zusätzlichen Energieschub und liessen gleichzeitig manche Strapazen vergessen.
Rangliste
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Warm Up




V.l. Mister Schweiz André Reithebuch - Simone Niggli Luder (15 fache OL Weltmeisterin) Andy Suz Duathlon Europameister Kurzdistanz.


