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10. September 2009, 10:13

Beliefs und Glaubenssätze - Teil 2

Submodalitäten

Submodalitäten sind die Feinunterscheidungen innerhalb der Sinnes-Repräsentationen, also innerhalb der Bilder, Töne, Empfindungen etc. Diese Qualitäten sind inhaltsunabhängig. Sie bestimmen stärker als der Inhalt selbst. Sie bestimmen, wie intensiv eine Erfahrung in Erinnerung bleibt und wie stark jemand emotional auf diese Erinnerung reagiert.

Brüttisellen, 10.9.09 (mk) Wir unterscheiden zwischen digitalen und analogen Submodalitäten. Digitale Submodalitäten lassen nur zwei Möglichkeiten zu: entweder - oder.

Beispiele:

visuell

assoziiert - dissoziiert
Standbild - Film
Farbe - schwarz-weiss

auditiv

stereo-mono
extern - intern
konstant-unterbrochen

kinästhetisch

konstant-unterbrochen
extern-intern


Analoge Submodalitäten variieren auf einem Kontinuum zwischen zwei entgegengesetzten Polen - wie ein Lautstärkeregler

Beispiele:

visuell

hell-dunkel
nah-fern
gross-klein
klar - verschwommen

auditiv

laut-leise
nah-fern
hoch-tief
voll-flach

kinästhetisch

stark-schwach
gross-klein
rauh-glatt
kalt-heiss

Kritische Submodalitäten (Treiber Submodalitäten) sind diejenigen, deren Veränderung den grössten Unterschied im emotionalen Erleben bewirkt.

Mit der Annahme, dass wir alle Informationen und Erfahrungen in Sinnes-Modalitäten, d.h., in Bildern,Tönen,Empfindungen (V.A.K.0.G) speichern, erhalten wir eine grobe Unterscheidungsmöglichkeit, wie unser Modell von der Welt angelegt ist. Wie intensiv eine Erfahrung in Erinnerung bleibt, darüber bestimmen allerdings stärker als der Inhalt selbst die Submodalitäten. Sie sind exakt die Elemente, über die das Gehirn unser Erleben sortiert, kodiert und speichert und damit unser Modell der Welt verdichtet. Da die Intensität von Bedeutung direkt von den Submodalitäten der inneren Repräsentation abhängig ist, ist es möglich, über Veränderung der Submodalitäten Gefühle zu verändern, d.h., man kann z.B. die Helligkeit eines inneren Bildes absichtlich verändern, um sich besser zu fühlen.

Submodalitäten - Anwendung

Submodalitäten können genutzt werden, um Zustsände oder Strategien genauer herauszuarbeiten (elizitieren), sie zu intensivieren, abzuschwächen und - oder sie zu verändern. Die Umgestaltung von Submodalitäten ist eine der effektivsten Veränderungsarbeiten des NLP und deshalb nur unter besonderer Beachtung und Klärung der ökologischen Stimmigkeit anzuwenden!!!!!!!

Techniken dazu - auf die wir später eingehen werden:

. Submodalitäten herausarbeiten und die kritische oder Treibermodalität finden als Vorbereitung für Veränderungsarbeit.

. Verwirrung in Verstehen macht sich die Repräsentation eines verstandenen Themas zunutze, um den Zugang zu einem nicht verstandenen Thema zu erleichtern.

. Praliné - Muster zur Verbesserung der Motivation für ungeliebte, aber notwendige Aufgaben.

. Swish zum Abbau von Zwangsverhalten.

. Beliefs in Zweifel zur Veränderung von einschränkenden Glaubenssätzen.

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