Donnerstag, 24. Mai 2012, 00:53:17 Uhr

02. September 2009, 15:19

Mythos - Jungfrau-Marathon

Der Lauf der Freizeitsportler

Der Jungfrau Marathon ist der Lauf der Freizeitsportler. Wenn auch jedes Jahr alle Spitzenläufer der Bergmarathongilde ihr Stelldichein geben, gehören die 42,195km von Interlaken hinauf zur Kleinen Scheidegg dem Hobbyläufer. Kein anderer Berglauf auf der Welt hat eine solche Tradition. Der Jungfrau-Marathon ist in der kofortablen Lage der Lauf der Läufe zu sein und spürt Rezessionsmassnahmen nicht. Wo andere abspecken - legen die Organisatoren in Interlaken zu. Der Mythos Jungfrau-Marathon legt einen Spirit zu Tage - der nirgendswo sonst zu finden ist.

Brüttisellen, 2.9.09 (mk) Doch auch auf den langen Marathonkilometer hinauf unter die Eigernordwand, messen sich die allerbesten des Berglaufsportes. Der siebenfache Weltmeister Jonathan Wyatt aus Neuseeland, will es auch dieses Jahr wissen und möchte seine Verletzungsbedingte Null vom letzten Jahr mit einem Sieg beschönigen. Hier wird aber der Sieger von 2008 Hermann Achmüller ein Wörtchen mitzureden haben. Achmüller befindet sich in einer beneidenswerten Hochform.

Damenrennen offen

Wie noch nie so selten ist das Damenrennen völlig offen, haben sich praktisch doch alle namhaften Bergläuferinnen angemeldet. So ist mit Renate Rungger die Vize-Weltmeisterin im Berglauf am Start und gibt ihr Marathon Debut. Aber auch die Spitzenläuferin Emebet Abosa, die Schweizerin Jasmin Nunige, Elena Kaledina aus Russland, Annina Burri aus Glarus, Jeanna Malkova aus Russland, Claudia Landolt und viele weiter Athletinnen werden ein Wörtchen mitzureden haben.

Läuferinnen und Läufer aus 60 Nationen

Am diesjährigen Jungfrau-Marathon, feiern die Organisatoren einen weiteren Rekord. Nicht weniger als 60 Nationen sind am Start. Das grosse Fest des Jungfrau - Marathons gehört aber ganz eindeutig den Volksläufern.

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