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01. Juni 2009, 22:58

Einführung ins das interaktive Mentaltraining

Unsere 5 Sinne - unser Leben

Mentaltraining ist kein allerwelts Wundermittel, es vereinfacht aber erheblich, Ziele zu erreichen, sich gut zu fühlen und sich selbst als Mensch besser kennen zu lernen. Jeder hat nämlich ein Menge unbenützte Ressourcen in sich, er muss sie nur hervorheben und brauchen. Kennst Du Dich wirklich? Ja? - Die wenigstens Menschen kennen sich wirklich gut genug. Um im Leben glücklich und zufrieden zu sein, musst Du Dich und Deinen Körper kennen. - Vielleicht hast Du jetzt gemerkt, dass ich Dich mit Du! anrede. Dass ist aber schon o.k. Das Du bringt eine Brücke zweischen uns, so können wir uns besser, deutlicher und ungezwungener unterhalten. Gleichwohl bedeutet das Du auch Respekt vor dem anderen Menschen - vor Dir. Nun wünsche ich Dir viel Spass und viel Erfolg.

Brüttisellen, 2.6.09 (mk) Alle Texte, Übungen und Bilder sind copyright von Marcel Krebs Brüttisellen Schweiz (c)

Leben im Gleichschritt - Unsere fünf Sinne

Unser physisches und psychisches Programm ist so aufgebaut, dass wir nur mit unseren fünf Sinnesorganen Gefühle und Verhalten ausdrücken können. Wir brauchen unsere fünf Sinne, um unseren Körper und Geist, und unseren gesamten Organismus mit dem jeweiligen Umfeld in Harmonie zu bringen.

Es braucht dennoch eine gewisse Schulung und Übung, bis wir in allen fünf Sinnen das Zusammenspiel in unserem Körper erkennen können. Mit dem starken Bewusstsein der Erkennung unserer fünf Sinne, kann jeder seine Lebensqualität stark verbessern, indem er vorher ignorierte Aspekte seiner körperlichen Fähigkeiten (Sinnesorgane) selber erkundet und aktive privat und beruflich lebt.

Unsere fünf Sinne

Sehsinn (Visuell)

Ich nehme bei einem Spaziergang meine Umgebung in allen Farben war. Ich sehe die Formen, ich sehe bw. die Wiese, die Felder, die Scheune mittendrinn ganz klar - ich betrachte das Korn, das wächst und gedeiht mit offenen Augen. Hier kann ich mich gehen lassen - sitze auf eine Bank - gehen meinen Gedanken nach und betrachte einfach alles, in tiefen, ruhigen und allerschönstenn Farben.

Hören (Auditiv)

Ich höre Vogelgezwitscher, ich höre in die Stille der Natur - nehme jedes Geräusch wahr - dies kann wunderbare Dazugehörigkeitsgefühle hervorrufen.

Bewegung (Kinästhetisch)

Wenn ich mit meinem Bike durch eine prachtvolle Landschaft fahre oder durch einen Wald laufe, den Fahrtwind oder den Laufwind spüre, dann bin Teil von der Natur und verschmelze mich mit ihr.

Geruch (Olfaktorisch)

Ich rieche frisches Heu, den Duft blühender Wiesen - all dies lässt mich eintauchen in den Kreislauf der Natur.

Schmecken (Gustatorisch)

Mit demm Geschmack auf meiner Zunge, z. B. ein feines Essen, den Biss in einen Apfel etc. bin ich wieder in komplett anderen Welten.

Im NLP nennen wir die Sinne - VAKOG - visuell,auditiv,kinästhetisch,olfaktorisch,gustatorisch.

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Übung Waldspaziergang

Du machst bewusst einen Waldspaziergang. Du schaust Dich um, Du siehst die wundervollen Farben in einer Waldlichtung, du siehst auf einer Wiese das saftige Grün - einfach alles dass Deine Augen aufnehmen können.

Du nimmst im Wald die Geräusche wahr, die Vögel, das Rascheln etc.

Du spürst Deine Füsse auf dem Waldboden, wie weich sie darauf treten - zieh ruhig die Schuhe aus und laufe Barfuss und spüre die Berührung mit der Walderde, spüre in Deinen Körper hinein, nimm wahr, wie er sich bewegt, lautlos, weich oder kraftvoll.

Nimm die feine Waldluft war - atme tief ein und aus und ein und aus - ganz ruhig in Deinem Tempo. Nimm weitere Gerüche im Wald wahr.

Vielleicht findest Du Walderdbeeren, probiere sie - lass sie auf der Zunge vergehen, nimm intensiv den Geschmack wahr.

Gehe einfach 1 Stunde bewusst durch den Wald spazieren, ganz in Deinem Tempo. Du wirst staunen und auch merken, wie Du vorher durchs Leben gehetzt bist. Dass ist aber ganz normal und schon gut so. Zum Abschluss stellst Du Dich einfach hin - schliesst die Augen und lässt nochmals alle fünf Sinne 3 Minuten auf Dich einwirken. Du siehst mit Deinem inneren Auge die Landschaft - Du hörst die Vögel, vielleicht den Specht - Du spürst Deinen Körper, spürst wie Du fest auf dem Boden stehst, Du riechst die Waldluft und lässt nochmals den Geschack aufkommen von den feinen Walderdbeeren, die Du vorher probiert hast.


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