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07. März 2009, 20:06
Wädele wie Elefantenbeine!
Die letzten beiden Tage waren die Hölle. Ich habe nochmals auf meiner Ackerstrecke Geschwindigkeitstraining gemacht um endlich so zu rennen wie es sich gehört. Dass ist mir aber an den beiden Tagen so in die Beine gehauen, dass ich Waden wie aufgedunsene Pflaumen habe. Gestern habe ich mich richtig gequält über die Strecke.
Brüttisellen, 7.3.09 (mk) Wenn ich jetzt so am Ruhetag über die Sache nachdenke, dann muss ich sagen, verdammt rennen tut weh! Gestern morgen bw. bin ich wie gewohnt um sieben ins Büro, (liegt zwei Meter nach meiner Schlafzimmertür) und habe vier Stunden gearbeitet. Nach dem Mittagessen bin ich kurz aufs Sofa gelegen und eingeschlafen. Erst nach über zwei Stunden bin ich wieder erwacht, nudelfertig bin ich. Draussen schneite es und da ich wirklich kein Schönwetterläufer bin, habe ich mich aufgerafft und mein Trainingspensum abgespult.
Heute an meinem schönsten Tag der Woche, dem Ruhetag muss ich arbeiten. Ich darf sogar zuschauen, wie sich tausend Läuferinnen und Läufer den Berg hoch quälen. Jetzt endlich, kann ich es spüren, wie es sein muss für viele - sich da hoch zu roppen. Unglaublich die Leistung, die die Läufer vollbracht haben. Mir wird Angst und Bange, ist den wirklich keiner darunter der mein Tempo rennt???
So bleibt mir nichts anderes übrig, als morgen wieder auf die Rundstrecke zu gehen und zu versuchen das Beste aus mir rauszuholen. Ich freue mich trotzdem darauf. Nach all den Jahren habe ich nämlich nicht mehr gewusst, was es heisst sich zu quälen und Schweinehundchen hervorzuholen, sozusagen zu provozieren.
Nun sind es noch 21 Tage bis zum Strongman Run, d.h. für mich noch ca. 15 Trainingstage die es in sich haben werden. Den eine Woche vor dem Run ist sense, da wird Erholung betrieben, Trainingswunden geleckt und sich schon mal gefreut, durch Dreck und Schlamm zu kriechen.
Fazit dieser Woche, Mühsam - streng, ermüdend. Ich bin schlapp!
Das Lied
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