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04. März 2009, 23:47
Bremgarter Laufspass zur Saisoneröffnung!
Die Schweizer Breitensportfamilie präsentiert die neue Saison
Bilderbuchwetter, frühlingshafte Temperaturen und ein riesengrosses Starterfeld von über 3500 Breitensportlern, eröffneten am Samstag in Bremgarten die Laufsaison 2009. Ein buntes Feuerwerk von freudigen Gesichtern und bereits Sportlern die auf höchsten Niveau um die Wette rannten, präsentierte sich der Bremgarter Reusslauf wie eh und jeh, als Laufmekka für Plausch und Übermut. Wie immer hervorragend organisiert und wie immer vor einer mächtigen Zuschauerkulisse, zeigte sich das Aargauer Städtchen von seiner schönsten Seite.
Bremgarten, 28.2.09 (mk) Früh Morgens hüllte der Reussnebel das Städchen noch in einen undurchsichtigen Schleier. Die ersten Sportler, die durch die Altstadtsträsschen zur Garderobe unterwegs waren, sahen wie gespenstische Silhuetten aus. Als wäre der Sensemann hinter ihnen her, hasteten sie durch die Nebelschwaden ihrem Ziel zu. Nach und nach füllte sich das Dörfchen und nach und nach zog auch der Nebel weg und liess die Sonne auf das Städtchen an der Reuss scheinen. Die Temperaturen stiegen und beim ersten Startblock der Allerkleinsten, zeigte das Termometer bereits 12° an.
Die Piccolos eröffneten den Bremgarter Laufreigen
Ein erfolgreicher Lauf soll auch mit einem Lächeln eröffnet werden und diesem taten die Jüngsten Teilnehmer noch einen obendrauf. Die Freude und die Lust am Rennen zeigte sich in den strahlenden Gesichtern, wobei zu sagen ist, dass die ersten drei schon einen professionellen Finish auf der Zielgeraden hinlegten. Da stand bereits der Sieg in Griffnähe und es wurde hart gekämpft. Der Empfang am Ziel durch Mutter oder Vater erlöste aber auch die noch so Verbissenen von ihren Qualen.
Die Jugend rennt der Reuss entlang
Die verschiedenen Jugendkategorien vermittelten den einigen tausend Besuchern und Zuschauern rund um Bremgarten die neue Zeit. Die Jungs und Mädchen rennen wieder. Disco und Trallala sind nicht mehr so sehr im Vordergrund. Plauschsport oder gar Leistungssport ist angesagt. Jedenfalls sah man glückliche Gesichter und auch die Freude etwas zu Schaffen, etwas dass man sonst nicht so oft macht.
Die Walker überzeugten
Walker in den Anfängen eher als
Spinner angesehen, haben sich im laufe der Zeit immer mehr durchgesetzt und zeigen, dass man mit schnellem Laufen einiges erreichen kann. Die normalen Walker, also die ohne Stöcke haben ganz schön einen drauf. Ein Läufer im Laufschritt muss sich da schon schön sputen. Es sind aber auch durchtrainierte Männer und Frauen und ihr Laufstil ist bisweilen sehr gewöhnungsbedürftig. Die Nordisch Walker nehmen es ein bisschen gemütlicher, aber auch da hat es solche, Männer wie Frauen, die einen ungeheuren Zahn drauf haben. Zusammengefass lässt sich diese Kategorie als sehr, sehr sportlich erklären. Sie gibt aber auch älteren Menschen eine wunderbare Gelegenheit, sich im Alter sportlich mit anderen zu messen und vor allem gemeinsam schöne Wegstrecken zu laufen. Die Walker sind mittlerweile bei vielen Laufveranstaltungen nicht mehr wegzudenken.
3222 klassierte Läuferinnen und Läufer sprechen für sich
Bremgarten hat auch in diesem Jahr den Teilnehmern viel geboten. Neben einer sicheren Laufstrecke und einer blendenen Organisation spielte ihnen der Wettergott wieder schönstes Frühlingswetter zu. Bremgarten wurde auch dieses Jahr seiner grossartigen Aufgabe als Eröffnungslauf der Saison wieder gerecht. Da war der Abschluss mit der Elitekategorie noch ein weiterer Höhepunkt. Der Schlussspurt über die Brücke war Hochleistungssport in edelster Form und rundete den Laufsamstag königlich ab.
Rangliste Männer Overall 11km
1. Chengere Tolosa, 1983, Lausanne 32.48,8 (2912) Tagesbestzeit!
2. Tesfay Simon, 1985, CH 32.49,8 (2717)
3. Zeremariam Berhe, 1982, Winkel 32.51,6 (5)
Frauen Overall 11km
1. Morceli Patricia, 1974, Cham 37.23,2 (1361)
2. Worku Tsige, 1982, Echallens 38.18,5 (3681)
3. Berri Annina, 1980, Mollis 38.22,0 (169)
GESAMTRANGLISTE
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Der grossartige Sieger aus Lausanne Tolosa Chengere im Schlussspurt. In einem unglaublichen Finish, distanzierte er den Hüttener Simon Tessfaye noch um Sekunden.

Der letztjährige Sieger Zeremariam Berhe und der Schweizer Ueli Koch hinten, konnten da auf den letzten zweihundert Metern nicht mehr mithalten.

I'm Walking! Das muntere Volk der Walker zeigte wieder eine solide Leistung. Das klirren der Stöcke im Rücken, muss wie ein Schwertstich sein. "Wenn du es hörst, dann ist einer hinter dir, der dich überholen will! Jetzt heisst es Gas geben!!"
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