Freitag, 3. September 2010, 09:52:22 Uhr

Sport-heute: Marathon  -  Übersicht

Extremläufe, 30. August 2010, 10:53

Wetterpech am Mont Blanc

Überleben unter unmenschlichen Bedingungen am Mont Blanc

Wie grausam die sonst heile Bergwelt sein kann, erlebten dieses Wochenende die gut 2300 Extremsportler am North Face Ultra Trail am Mont Blanc. Innert Minuten schlug das Wetter um und auf dem Kulminationspunkt vielen innert dreissig Minuten 25cm Neuschnee. Der Temperatursturz von +11° auf - 4°, dazu ein eisig kalter starker Nordwind und Schneeregen, wie er sonst nur in den kalten Wintermonaten fällt, zwangen die Organisatoren den Lauf Freitagnacht punkt 2100 Uhr abzubrechen. "Wir hatten keine andere Wahl", sagte OK Chefin Catérine Poletti mit Tränen in den Augen. "Doch die Sicherheit der Athleten ging vor. Ich weiss, sie haben 3-4 Tausend Kilometer für diese zwei Tage trainiert, um ihrem grossen Traum näher zu kommen - doch es kann Situationen geben, da muss die Vernunft siegen. Es ist mir schwer gefallen, dies mitzuteilen.- Die Spitze wurde auf 1400m Meereshöhe bei km 34 aufgehalten. Bis dahin gingen schwere Regenfälle runter. Die Wetterkarte liess noch um 1800 Uhr hoffen, doch um 2000 Uhr hat sich alles dramatisch verschlechtert." so Poletti. Ich war hautnah dabei, als die Eliteathleten darüber informiert wurden, sofort anzuhalten. Was organisatorisch sieben Jahre als Notfallplan in der Schublade lag, wurde angewendet und umgesetzt. Und, es hat funktioniert. Ein Kompliment den Organisatoren. Klar, frustriert waren viele, aber die Meisten waren schlussendlich froh, wieder weiche warme und trockene Socken an den Füssen zu tragen. Die etwas andere Geschichte vom Ultra Marathon Mont Blanc zeigt Ihnen liebe Leser, was die Extremsportler an einer der härtesten Prüfungen im Extremsportbereich alles geleistet haben. Alle Achtung vor diesen aussergewöhnlichen Menschen, gleich welchen Rang sie in der Rangliste belegen.  »

 

 

Volksläufe, 25. August 2010, 23:07

Emmenlauf 2010

Einmal Mathys - Immer Mathys

Am vergangenen Mittwoch 18.08.2010 standen insgesamt 786 LäuferInnen aus der ganzen Schweiz am Start der 10. Austragung des Emmenlaufes. Mit von der Partie war wieder die gesamte Mathys Family, die am Schluss dann auch die Sieger stellte. Der bekannte Läufer Hansruedi Mathys dominierte einmal mehr die gesamte Konkurrenz. (Alle Fotos Brigitte Rotowski)  »

Freizeitvergnügen Laufen, 30. Juli 2010, 18:08

Stars wie Du und Ich

Der Running Park auf der Seiser Alm ist eröffnet

Mit den Weltstars des Marathons, wurde heute Sonntag der Running Park auf der Seiser Alm eröffnet. Acht Strecken in verschiedenen Längen und Schwierigkeitsgraden machen Laufen zum Laufvergnügen. Ideal für die Familie wo bw. die Mutter rennt, der Vater mit dem Bike fährt und die Kinder gerne Baden. Alles kann man auf über 1800 m/ü.M. im Südtirol auf einmal haben. Alle Fotos Marcel und Andrea Krebs - Story by Marcel Krebs.  »

Interview, 23. Juli 2010, 15:14

So etwas habe ich noch nie erlebt!

Schaut man in die Gruppe der 17 hochkarätigen Marathonläufer die alle vergnügt zwischen Training, Massage und Test sich auf dem Vorplatz des Hotels ausleben, würde man nie vermuten, dass hier über eine Million Euro für Startgelder ausgegeben werden müssten. Die höflichen, netten Jungs sind im Juli das Aushängeschild auf der Seiser Alm. Einer unter ihnen ist allerdings was besonderes. Olympiasieger Samuel Wanjiru, der in Peking als jüngster Olympiasieger über den Zielstrich lief, steht bescheiden unter ihnen. Nett grüsst er jeden Morgen, nett sagt er gute Nacht, dass jeden Abend. Für ihn ist das Treffen hier oben etwas spezielles. "So ein Gruppenerlebnis habe ich noch nie erlebt. Die Gemeinschaft, die Kameradschaft und die Freude am Laufen ist hier riesengross und wahnsinnig schön." Drei Wünsche hat er in seinem Leben, die für ihn wichtig sind.  »

Freizeitvergnügen Laufen, 21. Juli 2010, 21:36

Spirit of Kenia

10 Tage mit den weltbesten Marathonläufern auf der Seiser Alm

Woher kommen die Erfolge der Kenianischen Topläufer? Wieso gewinnen sie alle wichtigen Marathons der Welt? Sind sie Übermenschen? Trainieren sie mehr? Oder haben sie ganz einfach mehr Talent als Europäer? Marcel Krebs war 10 Tage mitten in der Gruppe der Weltbesten. Er lernte eine herzensgute, lustige aber motivierte Truppe kennen. Fun und Teamgeist kommt vor stahlhartem Training. Kochen und Golfspielen sind genauso wichtig wie hartes Training. Das einmalige Erlebnis mit der Kenianischen Nationalmannschaft lesen sie demnächst auf Sport-heute.ch.  »